Kreuz und quer durch den Fichtennadelwald spazieren und im Moment des luftleeren Raums nach neuen Werten suchen, durchzudrehen und beim Warten vor der roten Ampel genüsslich in der Nase popeln.

Punk nimmt die Angst im Alltag, ohne Drogen zu nehmen. Wäre ja auch kein Ausweg. “Ergebnis, Ziel und Glanz”. Hauptsache, nie müde werden, den Drive, die Kraft und Durchgängigkeit spüren.

Ein Rhythmus, der dich vorantreibt und mit einem abgefuckten, aufgeklärten, spitzfindigen Blick eine bittere Schlusspointe wiedergibt.

Kein schockiertes Schweigen später gibt es den vagen Wunsch, befremdete Phantasie und Gesellschaftskritik lautzumalen, fasziniert die eigene halb angeekelte, halb ehrliche Kritik am System zu absorbieren, und sei es den Kaugummiautomat in die Luft zu sprengen, weil das Geld immer wieder durchfällt.

Rudimentär und holzfällerlike gibt es Punkrock mit vielen Einlagen und einer deprimierenden Heruntergekommenheit, die den atmosphärischen Kolorit mit sozialen Randexistenzen aufpoliert, die einiges verspricht wie die Reststrecke im Blick auf die Gutmütigkeit und existentieller Verlorenheit.

Mit abweisender Verachtung offenbaren MUFASA OZORA Songs mit Einfachheit und Rohheit, verknüpfen Sozialkritik auf Seiten der Randfiguren, Verlierer und Tagträumer.

6. Wenn ich tanz' - Mufasa Ozora.mp3
5. Wird gewalt - Mufasa Ozora.mp3

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Reviews zu ALTE BILDER: 

TOUGHMAGAZINE:

Alte Bilder aus dem kleinsten Bundesland.

Die Jungs von Mufasa Ozora präsentieren uns in knackigen 21:30 Minuten Spielzeit und neun flotten Stücken einiges, was sicherlich bildhaft gesprochen, sowohl viel alten Punkglanz, aber auch hochauflösende Bilder der Zukunft enthält.

Zumindest wenn man sich die Texte der Band reinzieht muss man sehr oft den Daumen heben, denn die Passagen sind sicherlich sehr klar. „Das was ihr einig auf die Fahne euch schreibt, dass die Einigkeit alle anderen rausschmeißt“ höre ich da im Song „Drei Affen“ und mir gefällt diese deutliche Sprache, untermalt mit reiner Akustikgitarre.

Auch Punkte aus der Vergangenheit werden mit bewegenden Zeilen wie „Trotz der wilden Zeiten auch den Stürmen trotzen. Harte Schläge festgestochen, …“

Hier und da fällt auch mal ein englischer Satz in die deutschen Texte und das erinnert ein wenig an Pascow.

Klar, die Band geht ich etwas in diese Richtung ist aber sicher kein Abbild, sondern hier ist durchaus viel Eigenständiges dabei. Die neun Songs jedenfalls gefallen mir allesamt sehr gut. Der Sänger kann was und die Band macht ordentlich Druck, so dass hier einige ordentliche Punkhymnen in den „Alten Bildern“ versammelt sind.

Wer denn einen Anspieltipp braucht, der soll direkt mal mit dem ersten Stück „Kolumbus und sein Aspirin“ starten. Das geht ordentlich nach vorne und sicher wird man das Album direkt weiterhören wollen, da der Kolumbus-Song hier schon etwas Spannung erzeugt. Aspirin braucht man jedenfalls keines, um den Song zu hören. In „Wenn alle Stricke reißen“ klingt dann noch etwas mehr Pascow raus und Anhänger dieser Band sollten hier auf jeden Fall mal reinhören.

Aber nicht nur diese. Das Werk hier ist sicher ein gutes Punkrockalbum, dass einfach nur gut nach vorne geht und eine absolut gelungene Angelegenheit ist.

Das bestätigt auch der letzte akustische Song „Drei Affen“, der das Album genau so genial abschießt wie der „Kolumbus und sein Aspirin“ uns die Reise in die „Alten Bilder“ eröffnet hat. Ihr kennt die Band noch nicht? Dann wird es aber Zeit! Das Album ist zwar sehr kurz, aber trotzdem ein Tipp!

 

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